Neue Medien – CI auch bei Tonproduktionen

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Neue Medien – CI auch bei Tonproduktionen

Sie machen bereits Radiowerbung? Das ist gut so. Sie bauen schnell Reichweite auf und Sie erreichen ihre Zielgruppe in einem Begleitmedium den ganzen lieben Tag lang. Jede Berührung, die ein Hörer mit Ihrem Spot hat, ist ein Kontakt.

Eine Studie des Marktforschungsinstitutes IMAS hat ergeben, dass man etwa 4 Kontakte mit einer Botschaft haben sollte, ehe diese sich im Unterbewusstsein verankert. Erst dann gilt die Information als „gelernt“. Um diesen Prozess zu fördern, gestalte ich für meine Kunden die Schaltpläne entsprechend und achte darauf, dass im Spot mit demselben (nicht nur ähnlichen) Vokabular der Printwerbung und dem Internetauftritt geworben wird.
Das ist nicht als Bequemlichkeit zu werten, denn auch in anderen Werbeformen werden durchaus Kontakte generiert. Vielleicht hat der potentielle Kunde einen Kontakt durch eine Zeitungsannonce, einen weiteren durch die Webseite und zwei durch meine Radiowerbung. Da habe ich die 4 Kontakte ja viel schneller beisammen!
Ist die Botschaft identisch verpackt, lernt der Konsument viel schneller. Ist sie es nicht, geht der Kontakt unter Umständen verloren, weil die Botschaft nicht vertraut erscheint und nicht zugeordnet werden kann.

Wir machen aber Werbung, um noch viel viel mehr Kontakte zu generieren. Doch allzu oft schweigt die Internetseite beim Öffnen wie ein Fisch, dröhnt auf der Telefonansage die Stimme der „Werkseinstellung“ einen Standardtext wie in tausenden baugleichen Telefonanlagen, oder es ertönt im Kaufland ein Spot, der mit der Radiowerbung nichts gemeinsam hat. Das, liebe Leser, sind verschenkte Kontakte!
Da wird das Firmenlogo liebevoll entwickelt und großzügig kommuniziert, aber der audiophile Auftritt ist patchwork.

Im Zeitalter industrieller Massenproduktion von Funkspots ist das für Sie auch nicht einfach, beim guten Ton den Überblick zu behalten. Meine Ratschläge für den Titel dieses Blogs „CI auch bei Tonproduktionen“

  • Den Ton bitte nicht unterschätzen für die Bildung von Kontakten!
  • Produzieren Sie möglichst immer beim gleichen Tonstudio.
  • Beauftragen Sie ein Studio direkt mit Ihrer Produktion. So sind Sie nicht nur eine Nummer, sondern haben einen persönlichen Ansprechpartner, der genau weiß was Sie wollen und direkt an bestehende Produktionen anknüpfen kann. Hier bekommen Sie wie aus einem Guss auch Spots, die nicht nur fürs Radio bestimmt sind, sondern für alle Anwendungsgebiete.
  • Achten Sie darauf, stets mit dem gleichen Sprecher zu arbeiten, mindestens aber mit demselben Off-Sprecher. Der Werbungtreibende kann dann mit dem Spot allein durch die Stimme wieder erkannt werden. Bei den meisten Studios können Sie sich eine Stimme aussuchen, gegen Mehrpreis auch bekannte Sprecher (z.B. deutsche Synchronstimmen Daniel Craig, Bruce Willis, Julia Roberts)
  • Falls Musikunterlegung gewünscht ist – nehmen Sie möglichst die gleiche oder noch besser: Lassen Sie sich ein auffälliges Jingle komponieren als Tonelement, welches man ausschließlich mit Ihrer Firma verbindet. Ein Jingle ist wie ein akustisches Firmenlogo zu verstehen.
  • Lassen Sie Ihr Tonmaterial als „Paket“ produzieren und sichern Sie sich damit Preisvorteile.

Verschenken Sie also keine Kontakte. Auch Spots mit einheitlichem CI müssen nicht langweilig oder hausbacken sein und können mit witzigen Spielszenen die Aufmerksamkeit des Hörers auf sich lenken.

Ich wünsche viel Erfolg und viel Spaß bei der Umsetzung!

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