Gemeinschaftswerbungen im Radio

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Gemeinschaftswerbungen im Radio

Eine Werbegemeinschaft ist eine nicht ganz unproblematische Angelegenheit, gilt es doch viele Interessen unter einen Hut zu bringen. Findet man am Ende doch zusammen, kann man im Radio äußerst effektiv und kostensparend werben. Dieser Blog richtet sich daher an Franchise-Unternehmen, Firmen mit mehreren Niederlassungen oder an Automarken mit einer festgelegten Händlerstruktur in einem beliebigen Sendegebiet.

Durchführung:

Autohäuser sind ein ideales Beispiel. Ein einzelner Händler sitzt in einem regionalen Sendegebiet und zahlt den regionalen Preis. Unter Umständen ist das Sendegebiet für ihn allein viel zu groß oder es tummeln sich dort Mitbewerber der eigenen Marke, die das gleiche Interesse an der Vermarktung von Fahrzeugen haben, aber womöglich ebenfalls ihre eigene Werbung schalten. Und obendrein alle ihren eigenen Spot produzieren lassen! Alles zu regionalen Werbepreisen. Dabei sind landesweite Preise, also die Zusammenfassung sämtlicher Sendegebiete in einem Bundesland wesentlich günstiger als Einzelbelegungen. Gelingt es dem Distriktleiter einer Marke alle Händler in einem Bundesland zusammenzufassen, kommen dabei möglicherweise 20-25 Händler zusammen, die alle das gleiche Anliegen haben. Sind nun mehrere Kampagnen auf dieser Basis einer Gemeinschaftswerbung geplant, so lassen sich obendrein attraktive Rabatte aushandeln. Viele Sender vermarkten auch noch einen Partnersender, mit dem sich interessante Kombis ergeben. Ein einzelner Händler würde das nie buchen weil viel zu teuer für ihn allein.

Abrechnung:

Farmhouse schließt üblicherweise Jahresverträge bei Gemeinschaftswerbungen ab. Der Sender vergütet diese Planungssicherheit mit weiteren Rabatten. Das Jahr wird hinsichtlich der Radiokampagnen durchgeplant und die Kosten für jeden Händler auf einen monatlichen Grundbetrag herunter gebrochen. Ein Händler bekommt meistens Werbekostenzuschüsse (WKZ) von der Marke, die hier Berücksichtigung finden (von Marke zu Marke unterschiedlich). Für den Händler liegt der Vorteil auf der Hand: Regelmäßige, durchgeplante Radiowerbung über das Jahr verteilt, ein geringer monatlicher Festbetrag für solide Kostenplanung, weniger Arbeit und mehr Leistung. Die Agentur bucht und verwaltet treuhänderisch die monatlichen einnahmen, bezahlt den Sender und geht auch in Vorleistung, wenn dies gefordert wird. Die Nennung eines jeden teilnehmenden Händlers rotiert mit anderen in seinem Sendegebiet.

Dieses Konzept einer Gemeinschaftswerbung ist nicht für diesen Blog als Vision ersonnen, sondern auch aktuell in der Praxis seit Jahren in der Durchführung. Es beschränkt sich nicht nur auf den klassischen Funkspot, sondern auch auf Majorpromotions, Sonderwerbeformen und Verlosungen. Alles was in den jährlichen Kostenrahmen passt, kann als Gemeinschaft zum monatlichen Festpreis durchgeführt und abgerechnet werden. Nur die Produktionskosten wie z.B. Spots oder Händlernennungen werden je nach Erfordernis aufgeschlagen. Aber auch hier ist der Vorteil einer HGW ersichtlich: bei 20 und mehr Partnern schrumpft die Beteiligung an dem Spot auf einen niedrigen zweistelligen Betrag.

Das Konzept eignet sich auch für Franchise-Konzepte mit Nennung einzelner Niederlassungen. Prüfen sie doch mal, ob dieses Konzept nicht auch für Ihr Unternehmen und Ihre Partner passt.

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